Ethikunterricht statt religiöser Indoktrination!

15. März 2018  aus Gladbeck
In NRW ist seit wenigen Jahren Islamunterricht an Schulen erlaubt. Schulen, die ihn anbieten wollen, müssen sich melden. Aber nur in rund 200 Schulen wird dieser Unterricht angeboten.
Warum das so ist, kann jeder erfahren, der sich mal die Mühe macht, mit einem Schulleiter darüber zu sprechen.
Man erfährt dann, dass es sehr schwierig ist, eine „religions-homogene“ Gruppe zu bilden, obwohl Klassen mit 15 und mehr muslimischen Schülern nicht selten sind.  Kaum hat die Schulleitung die Eltern versammelt, schwindet das Interesse. Die türkischen Kinder sollen nicht mit Kurden und Aleviten unterrichtet werden. Schiiten nicht mit Sunniten. Tunesier sollen nicht in eine Gruppe mit Syrern. Schwarzafrikaner scheiden auch aus.
So kommt es, dass die Mindeststärken nicht erreicht werden.

Jetzt bitte kein Hohn; auch katholische und evangelische Kinder werden getrennt unterrichtet!

Abgesehen davon, dass es nicht die Aufgabe des Staates sein kann Religion zu unterrichten, ist es verheerend, schon Grundschulkinder voneinander zu separieren um Glaubensunterschiede zu festigen. Mit Integration hat das überhaupt nichts zu tun. Das Ganze spaltet unsere Gesellschaft immer mehr.

Und alle, die mir jetzt „antimuslimischen Rassismus“ vorwerfen, weil ich gegen jedweden Religionsunterricht bin, können mich mal kreuzweise!


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