Auf dem Weg zum unbeliebtesten Bürgermeister des Kreises Recklinghausen!

08. Dezember 2017  aus Gladbeck

Ulrich Roland, Gladbecks Bürgermeister (SPD), hatte kürzlich während einer Ratssitzung dem LINKEN Ratsherrn Franz Kruse das Wort verboten und ihn des Rednerpultes verwiesen, weil dieser über den Zustand der Gladbecker Haushaltsituation reden wollte, wie es der Tagesordnungspunkt vorsah. Allerdings wollte Kruse die Wahrheit sagen, die er aus dem nichtöffentlichen Teil des Rechnungsprüfungsausschusses kannte. Dort werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Fakten auf den Tisch gelegt.

In der folgenden Sitzung des Hauptausschusses beklagte Kruse das Verhalten des Bürgermeisters und kündigte eine Klage dagegen an.

Roland in der Sitzung dazu: „Wenn Franz Kruse deswegen klagt, wird er wahrscheinlich recht bekommen. Aber meine Sitzungsleitung werde ich trotzdem nicht ändern.“

Solche Bürgermeister sind eine Strafe!

Und wie schreibt die Gladbecker WAZ-Chefredakteurin am 9.12.17 in ihrem Kommentar zur Haushaltsberatung so richtig:
… „Dass Ulrich Roland als Sitzungsleiter kaum eine Gelegenheit auslässt, seine Kontrahenten mit sarkastischen Bemerkungen zu provozieren und vorzuführen, fördert nicht gerade die sachliche Auseinandersetzung und vergiftet das Klima.“


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